Löwe und Sonne

Archiv für März, 2018

Das ist die Jugend, die Deutschland dringend braucht!

Wer mich ein wenig länger kennt, weiss, dass ich ja nicht zögerlich bin mit der Kritik gegenüber vielen Deutschen, wenn es darum geht, Tacheles zu sprechen. Mein letzter Artikel handelte u. a. auch genau um dieses Thema.

Dieser junge Mann ist, abgesehen von seinem geradezu attraktivem, modelhaftem Erscheinungsbild, endlich wieder mal ein Beispiel eines jungen deutschen Mannes, der neben einem gepflegten Deutsch auch sehr mutig ist, die Dinge so auf den Punkt zu bringen wie sie nun einmal im D der letzten Jahre bis heute sind. Das zu wissen, ist eine Sache. Das zu denken, ebenfalls. Aber das so glasklar auszusprechen, das ist etwas, was ich immer wieder vermisst habe. Hier mal ein wunderbar positives Beispiel eines jungen Deutschen, der weiss wovon er spricht. Bravo!

 

 

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Gehört der Islam zu Deutschland?

Ihr glaubt doch nicht, dass ich ernsthaft auf eine solche lächerliche und beleidigende Frage erst eingehe, oder??? 🙂

Hier, da und anderswo… Wie Menschen mit Wut und Trauer umgehen

Kürzlich stiess ich auf eine tragische Geschichte/Mord, die sich vor nur sehr kurzer Zeit in Spanien ereignete. Wahrscheinlich werden die wenigsten in D davon gehört haben – und wenn, dann vielleicht nur so am Rande. Es geht um den 8-jährigen Gabriel Cruz, der von der Lebensgefährtin seines Vaters ermordet worden sein soll. Diese ist zwischenzeitlich gefasst – und mit ihr auch die traurige Gewissheit, dass der fast 2 Wochen lang vermisste Gabriel nicht mehr am Leben war.

Durch meine zig Kanäle habe ich glücklicherweise gute Möglichkeiten, mich im internationalen TV-Bereich zu informieren. Bei dieser Geschichte, die ich eben auch durch das TV ein wenig verfolgte, fiel mir irrerweise sofort eines auf:

Wie anders doch viele Spanier ticken – im Vergleich zu den Massen von Deutschen. Ja, Ihr ahnt es schon. Es geht um die Reaktion der Zivilisten. Schon vorab als der Junge noch unter „vermisst“ durchging, gingen sage und schreibe um die 8.000 (achttausend!) Menschen für Gabriel auf die Strasse. Um auf den Fall aufmerksam zu machen. Um die Eltern moralisch zu unterstützen. Um irgendwie mitzuhelfen – und wenn es nur durch die reine Präsenz war. Später, als die Täterin (eine Farbige, die wohl bereits gestanden haben soll) in Handschellen von der Polizei abgeführt wurde, beobachtete ich die Szenen, die sich dort direkt abspielten. Zum Teil eine sehr angeheizte bis gar aggressive Stimmung als ein Mann versuchte, bis zur Täterin vorzudringen. Ja, Wut, es war die reinste Wut. Die ganz NORMALE WUT als auch TRAUER, wenn man Klarheit darüber hat, WER für das Beenden einer kleinen Kinderseele verantwortlich ist.

Stunden- und tagelang wird über diesen Fall im TV berichtet. Die Eltern des kleinen Gabriel werden gezeigt. Sie dürfen reden. Sie dürfen weinen. Sie dürfen ihre unglaubliche Trauer und ihren Schmerz zeigen. Und drum herum. Unzählig viele Menschen, die ihnen beiseite stehen, diese armen Eltern umarmen, sie unterstützen, versuchen, einfach in diesen schlimmsten aller schlimmen Stunden an ihrer Seite zu sein. Wenn man sich die Tragik dieser Geschichte vor Augen hält, dann ist es meiner Meinung nach das normalste und selbstverständlichste Verhalten von Menschen (ob Betroffene oder Unterstützer), die gerade mit einer menschlichen Katastrophe konfrontiert worden sind. Hier ein kleiner deutscher Bericht:

https://www.costanachrichten.com/costa-del-sol-nachrichten/gabriel-cruz-beigesetzt/

Unterdessen lese ich mit Entsetzen und voller Grauen von geradezu täglichen Geschichten, die sich mitten in D abspielen. Ich lese von Messerstechereien – von ermordeten jungen Teenagern – vom aufgeritzten Mund und Mordversuchen innerhalb der eigenen Schariah-Familie – ich lese von massenhaften Vergewaltigungen und Zwangsprostitution von (wieder) über 1000 jungen Mädchen in England und und und…. und während ich all das lese, versuche ich mich zu beruhigen damit, dass ja „immerhin“ endlich mal ein ganz kleiner Teil in D nach SOOOO VIELEN VERBRECHEN aufgestanden sind, um sich auf die Strassen D zu bewegen und ihren Protest kundzutun. Bitte nicht missverstehen: ich mache NICHT den mutigen D den Vorwurf, die in D gegen all die Verbrechen gegen junge, aber auch alte Menschen demonstrieren. Aber ich bin noch immer fassungslos, WIE LANGE es in D gedauert hat bis es überhaupt die ersten Gruppen gewagt haben, auf die Strassen zu gehen. Auch was die üble Presse und Politik aus diesen demokratishen Menschen verunstaltet hat und es noch immer tut.

Mir geht es in erster Linie um diesen Punkt: in Spanien sind deshalb so enorm viele Menschen so dermassen spontan auf die Strassen gegangen, weil es in Spanien NOCH IMMER als FATAL und UNGEHEUERLICH angesehen wird, dass jemand gegen ein Kind solch eine schreckliche Tat vollbringt. Und das wird dem Täter auch sehr deutlich gemacht. In D hingegen sieht man weder die Eltern der Opfer. Man hört auch keine Freunde oder Nachbarn von gemesserten Opfern. Und das Volk bleibt noch immer weitestgehend ruhig, wenn nicht sogar gleichgültig. Besonders auffällig jedoch ist die Ruhe, die geradezu herausschreit: nichts sehen – nichts hören – nichts sagen, wenn die Täter aus einem bestimmten „Kultur“kreis stammen. Die lautesten aus D sind immer noch die, die von linksfaschistischer Seite mit grossem Maulwerk „Nahzie“ brüllen – ausgerechnet gegen jene, die sich gegen Verbrechen dieser und jeglicher Art artikulieren oder gar demonstrieren. DAS IST KRANK! DA STIMMT ETWAS GEWALTIG MIT DER DT. PSYCHE NICHT. Nein, sicherlich sind nicht jene damit gemeint, die sich mutig auf die Strassen stellen. Es sind aber sehr wohl die damit gemeint, die DAGEGEN demonstrieren – GEGEN ihre eigenen Landsleute. Aber auch jene, die bis heute ihren Mund halten. Und ja, verdammt, es ist ein riesen Unterschied, was EIN MORD an einem Kind in Spanien verursacht an Reaktionen und Aktionen. Und wie so viele Morde, Mordversuche, Vergewaltigungen und sonstige Verbrechen gegen Einheimische, gegen JUGENDLICHE, im eigenen Land namens Deutschland, mehr oder weniger ohnmächtig hingenommen werden.

Und dann kommen irgendwelche Neider daher und haben noch die Frechheit, mich zu beleidigen, zu beschimpfen, dass ich es gewagt hätte, dieses ohnmächtige D zu verlassen? Mir ausgerechnet das vorzuwerfen was heute unzählige Deutsche (als auch Migranten) selbst lieber gestern als heute täten – wenn sie doch nur könnten?! Dass ich es wage, aus der Ferne dennoch meine Augen nicht zu verschliessen? Dass ich nicht tausende von Km irgendwo hingeflogen komme, um „Gesicht zu zeigen“, während Millionen von DEUTSCHEN, wo die Verbrechen vor ihrer eigenen Haustüre stattfindet, doch lieber ihre Augen verschliessen – oder schlimmer noch: es sehen, aber aus Angst, „damit die „Rechten“ (hahaha) zu stärken“, dann doch lieber den Mund halten? Nein, liebe Neider. Ich werde auch weiterhin nicht meine Augen verschliessen. Ich werde auch weiterhin den Teil der Deutschen kritisieren, die durch ihr Schweigen oder gar durch ihre „Angst vor Rechts“ den weitestgehenden und enorm stark angestiegenen Verbrechen durch die Hände vermeintlicher „Schutzsuchender“ diese Verbrechen relativieren oder gar begünstigen – ob nun aktiv oder passiv.

Der Fall Gabriel hat mir wieder etwas deutlich gemacht, was ich schon seit Jahren beobachte: es ist NICHT NORMAL und geradezu inhuman, das Leiden der Opfer und deren Angehörigen zu ignorieren, zu verschweigen, nicht sehen zu wollen – warum auch immer. Man redet sich auch noch dreisterweise damit heraus, dass man die Privatsphäre der „Trauernden schützen wolle“. Achso, das heisst im Umkehrschluss also: was für unsensible, inhumane Menschen doch die Spanier sein müssen. Da wird das Opfer selbst gezeigt. Die trauernden Eltern. Und dazu noch die Massen von Menschen, die mit der Familie mittrauern – oder gar ihre Wut zeigen. Wie unendlich zuvorkommend von deutsch-politisch-medialer Seite, dass man da so feinfühlig die Familien und Freunde von Opfern so gar kein Gesicht und keine Stimme gibt – immerhin möchte man sie in ihrer Trauer nicht aufwühlen. Und auch das deutsche Volk soll ja nicht „verunsichert“ werden. Da belässt man die Jugend (besonders die weibliche) doch lieber weiterhin in einer hausgemachten, aber unrealistischen „Sicherheit“. Hauptsache, das Volk hält still – und die Kanzlerin kann weitere vier Jahre genau so weitermachen. Und sich in Dinge einmischen, die sie nichts angehen – während sie weiter schweigend rautiert bei Dingen, die sie gar mitzuverantworten hat.

LERNT ENDLICH, DASS ES MENSCHLICH IST, WUT UND TRAUER OFFEN ZU ZEIGEN!

An dieser Stelle noch einmal meinen herzlichen Dank an die wenigen Mutigen (die aber immerhin nun doch mehr werden), die sich diesem Wahnsinn in D entgegenstellen und die Dinge nicht nur beim Namen nennen – sondern auch wirklich auf die Strasse gehen – selbst mit dem Wissen, dass dieses „Gesicht zeigen“ in der heutigen linksextremen bis hin zur faschistischen Zeit durchaus gefährlich werden kann. Zu gerne hätte ich diese mutigen Menschen begleitet – wäre ich in D gewesen! Aber Ihr sollt wissen, ich werde auch im Ausland dafür sorgen, dass die Menschen erfahren, wie man mit Euch umgeht. Und wie die dt. Politik Euch im Stich lässt, wie die Medien ihre Ohnmacht an Euch wenigen Mutigen ausschlachten, während sie bis heute tunlichst vermeiden, die Nationalität oder gar den religiösen/ideologischen Hintergrund der meisten Verbrecher, die heute in Erscheinung treten, zu verschleiern. Und meistens erst damit herausrücken, wenn sie wissen, dass es im Netz schon längst die Runde gemacht hat. Die Menschen in ganz Europa, aber auch in den USA und anderswo werden erfahren, worüber die Medien nicht berichten wollen. Dass nämlich JEDER Versuch von Deutschen (als auch Migranten), auf die Verbrechen die ansteigend seit der Merkelschen Grenzeröffnung stattgefunden haben und noch stattfinden, hinzuweisen – mit dem lächerlichen und denunzierenden „Verweis auf Rassismus und Nazitum“ irritieren soll.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

The inhuman fear of „racism/Islam“ kills our children!

JUST NO WORDS!

 

https://www.mirror.co.uk/news/uk-news/schoolgirl-fell-pregnant-six-times-12171253

Der Deutsche hat es ja nicht wissen können

Ein genialer Text, verpackt in Satire und Zynismus – und dazwischen eine riesen Portion Realität.

von M.K.

„Ich wollt‘ eigentlich was Böses zu den „politisch aufgewühlten Männern“ schreiben…und würde mich für den Sarkasmus vor meinen jüdischen Freunden entschuldigt haben….was aber wahrscheinlich unnötig gewesen wäre, da sie den Spott in die richtige Schublade packen würden.

Ich unterlasse es aus Gründen der Pietät aber. Denn darauf hinzuweisen, dass man an dem Vorkommnis auf der ITB sehr schön erkennen kann, dass Einwanderer den NPDlern doch die Jobs wegnehmen, ist starker Tobak.

Gut, der Deutsche ist überrascht, wenn der gemeine Security-Mitarbeiter mit islamischem Migrationshintergrund den jüdischen Aussteller eher anpöbelt als beschützt.

Der Deutsche ist immer überrascht: Er will nicht wissen, was seine Obrigkeit treibt – dann kann er hinterher sagen, er habe von nix gewusst und sich darüber empören, was da für eine Schweinerei in seinem Namen angerichtet wurde. Den Persilschein hat er sich blanko unterschrieben – den Verwendungszweck trägt er ein, wenn’s geboten ist und weist seine nächste Regierung an, ständig auf den Verfehlungen der Vergangenheit herumzureiten, für die er selbst aber nichts konnte. Anstand ist ihm wichtig und die Moral hat er sogar doppelt für sich gepachtet.

Das waren „die da oben“. Und alle anderen natürlich. Also…alle….ausser ihm selbst. Er war da gerade beschäftigt und sein Diesel-PKW musste verkauft werden….vom Verkaufserlös machte er erstmal eine Karibikkreuzfahrt….ein Auto braucht er nicht mehr: er hofft auf Beförderung und damit auf einen Firmenwagen (Hybrid, japanisches Fabrikat).

Gehört hat er wohl davon, dass es da einen Vorfall gab. Und wohin die jüdische Familie gezogen ist, die nebenan wohnte, hat er sich auch mal kurz gefragt, aber das wird schon alles seine Ordnung haben. Wahrscheinlich alles wegen der AfD….sagt ja auch die Tagesschau, aber das kriegt die Kramp-Karrenbauer schon eingefangen; die taugt was, sagt das Heute Journal.

Politisch aufgewühlte Männer. Ja…sowas versteht er….er findet ja die Einfuhrzölle, die Trump jetzt erhoben hat auch aufwühlend. Da ist dieser Teufel doch tatsächlich dagegen, subventionierte Rohmaterialien einzuführen, die unter sklavenähnlichen und/oder hochsubventionierten Bedingungen produziert wurden, in den USA die heimische Arbeiterschaft zugrunde richten zu lassen. Naja….dem ist alles zuzutrauen!

Der hat ja sogar Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt – nach knapp 4000 Jahren schon! Aktionismus. Und den mag er gar nicht, der Deutsche….ausser er geht von ihm aus, dann nennt er es Tüchtigkeit.

Ja, also ihn hat das auch aufgewühlt. Vielleicht sind die jüdischen Nachbarn ja vor der AfD/NPD nach Jerusalem, das der Nazi Trump den Juden garantiert, geflohen. Wahrscheinlich. Alles Nazis. 😞 Nur er, er ist Demokrat. Er hat sogar gewählt. Merkel natürlich – Experimente führen am Ende noch zu erhöhtem CO2 Ausstoß, obwohl er jetzt diesen Scheiss Hybriden fährt. Sauerei.

Ja, alles sehr aufwühlend. Da hat er schon ein bisschen Verständnis, wenn der arabische Wachdienst in Berlin gegen die Jerusalemer Tourismusagentur angeht und die Polizei anrücken muss um die Beschützten vor den Beschützern, die als Schutzsuchende kamen, zu schützen. Das sind ja auch Menschen. Er wünscht sich insgeheim ein wenig, dass er selbst auch rumpöbeln könnte.
Aber er hat Angst bestraft zu werden und so wartet er lieber darauf, bis ihm die Obrigkeit befiehlt, wen er anzupöbeln hat….im Moment hat er ja mit der AfD ein Ziel. Auch das überrascht ihn…wo die ganzen Nazis nur plötzlich herkamen?! Im Büro war auch einer, der hat AfD gewählt. Hat er dem Chef gesteckt und wurde dafür mitsamst dem Dienstwagen befördert. Immerhin ist die Türkei Grossabnehmer der Produkte seines Arbeitgebers….“in Anatolien entsorgen“….geht gar nicht sowas.

All das würde ich schreiben, wenn es nicht so furchtbar wäre….ist es aber….und so leg ich mich nun schlafen…..bin doch etwas aufgewühlt und hab grad niemanden da, dem ich meiner Unzulänglichkeiten wegen aufs Maul hauen könnte….“

 

Hüben (nicht) wie drüben!

Das sagte der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz nach dem Blutrausch an Einheimische:

Ich wünsche d Opfern d gestr. in baldige Genesung. Solche Vorfälle sind unerträglich u dürfen keinesfalls toleriert werden. Die Bürger müssen sich sicher fühlen können-geg d festgenommenen Täter aus Afghanistan ist mit voller Härte d Gesetzes vorzugehen!

Und das sagt die deutsche Bundeskanzlerin nach dem Blutrausch an der 14-jährigen ermordeten Keira:
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Ihr könnt nichts lesen? Richtig – die gute Dame hat ihre Raute noch nicht zusammengefaltet.

„Happy“ Welt-Frauen-Tag und so…

Zum gestrigen Welt-Frauen-Tag hatte ich nichts geschrieben. Bewusst nichts geschrieben. Auch erwartete ich keinerlei „Glückwünsche“ von niemanden, da ich es a) nicht benötige und b) in Anbetracht der Tatsache, dass es in Sachen „Frauenrechte“ selbst in den achso modernen Ländern offensichtlich immer weiter zurückgeht, nicht sonderlich für angebracht. Mit der zeitgleichen völlig überdrehten, kindlichen, verzickten Hysterie gewisser Pseudo-Feministinnen, die eine Sekunde zu langes Schauen auf ihren Arsch oder ihre Hüften als halbe Vergewaltigung ansehen und dabei fast durchdrehen (am besten noch mit zeitgleichem Verständnis für andere „sexbesessene“ Kültüren. Nun ja, jeder halbwegs nicht-blinde Mensch weiss genau, von welcher Sorte Frau ich hier rede. Und jeder halbwegs gebildete Mensch weiss auch, dass besonders in dieser einen Gruppe von Ideologisten das tatsächliche Belästigen bis hin zu Vergewaltigen von Frauen im Vergleich besonders hohe Tendenzen aufweist. Deshalb – und aus vielen Gründen mehr, ist dieser Welt-Frauen-Tag für mich eher zu einer Farce geworden – und tut mir leid um all jene wahrhaften Damen, die sich WIRKLICH um die Rechte der Frauen gekümmert und gekämpft haben, OHNE dabei zum Mann zu mutieren und alles Männliche kleinhalten zu wollen. Wie dem auch sei, heute las ich irgendwo einen Text, den ich doch für würdig hielt, daran zu erinnern, was ein „Welt-Frauen-Tag“ wirklich bedeutet.

 


 

von Simon Jacob

„PEACEMAKER
ZUM WELTFRAUENTAG…

3 JAHRE VOM IS VERSKLAVT…

Es gibt Momente im Leben, die einen Menschen innehalten lassen. Es sind die Erlebnisse, die man zunächst, in Erinnerung an andere Gedanken, tief vergraben hat in den letzten Winkeln des Verstandes. Die man am liebsten für immer vergessen möchte.

Am liebsten nie wieder hören möchte.
Am liebsten…
Am liebsten einfach für immer und alle Zeit ungeschehen machen möchte.

Ich kann es nicht.

Und gerade das, dieses Gefühl der Hilflosigkeit, brennt sich immer wieder tief in mein Herz, wenn ich das Schicksal derer vernehme, die sich nicht wehren konnten und deren Seele in einem Ausmaß verletzt wurde, wie wir uns das nicht vorzustellen vermögen.

Rita, eine irakische Christin, wurde 2014 vom IS mit weiteren Frauen, vor allem Jesidinen, vom IS entführt und als Beute betrachtet. In Mosul wurde sie auf dem Sklavenmarkt verkauft. Dann mehrfach weitergegeben. Unter anderem an einen Saudi, der in Syrien eine Hauptfrau hatte und die junge Christin für seinen Gelüste missbrauchte.

Für Rita begann eine über drei Jahre dauernde Odysee furchtbarster Art. Wenn sie mir erzählt, wie sie gezwungen wurde Koranverse zu vernehmen, nur damit sie für den danach erzwungeben Beischlaf rein (halal) ist, kommen Erinnerungen und seelische Schmerzen in mir wieder hoch.
Und immer wieder dieses Gefühl, wieder nichts machen zu können.
Einfach machtlos daneben stehen zu müssen und zu sehen, wie Rita, stellvertretend für viele Frauen und fast kindliche Mädchen, immer wieder, mehrfach und von verschiedensten Dschihadisten, vergewaltigt wird.

Die Schreie dieser Mädchen und Frauen finden einen Widerhall im tiefen Ozean meiner dunklen Erinnerungen und verursachen Kopfschmerzen und Übelkeit bei mir.

Doch höre ich zu…
Ich höre bis zum Ende zu…

Und Rita, standhaft, erzählt mir ihre gesamte Geschichte, bis zur letzten Minute.
Und ich zeichne es auf Video auf.
Für die Nachwelt.
Für Rita…
Für alle Frauen, denen Abscheuliches angetan wurde.

Rita wurde vom SDF (Syrian Democratic Forces) letztes Jahr aus den Händen des IS in Syrien befreit. Sie hat sich entschieden bei einer christlichen Fraueneinheit zu bleiben, um nicht nur gegen die zu kämpfen, die ihr und vielen anderen Frauen dies angetan haben.

Sie hat sich fest dazu entschlossen, ich habe keine Zweifel daran, ihre Geschichte in die Welt zu tragen, auf dass patriarchalische Strukturen und die Dominanz des männlich dominierten Patriarchachts in der nahöstlichen Gesellschaft ein Ende finden.

Um endlich, wie sie es formulierte, als gleichwertig betrachtet zu werden.

Bevor ich Rita verließ, gab ich ihr mein Wort, sie dabei zu unterstützen.

Ganz besonders allen anderen Frauen die Leid erfahren haben…
Die wahres Leid nicht mit einem unnötigen, vielleicht plumpen, aber dennoch harmlosen Kompliment verwechseln, wünsche ich einen Weltfrauentag ohne Albträume, Ängste und Sorgen…

Letzter Tagebucheintrag Irak,
März 2018, Flughafen Bagdad“